Bauweise einer Solaranlage


Eine thermische Solaranlage besteht meist aus folgenden Bestandteilen

Kollektor: er nimmt die Sonnenwärme auf und gibt sie an den Solarkreislauf weiter. Es wird zwischen Flachkollektoren und Vakuumröhrenkollektoren unterschieden. Vakuumröhrenkollektoren weisen durch das Vakuum einen höheren Wirkungsgrad/Flächeneinheit auf. Allerdings sind auch die Anschaffungskosten um einiges höher.

Solarkreislauf: nimmt die Wärme mit Hilfe einer Wärmeflüssigkeit vom Kollektor auf und gibt sie an den Solarspeicher ab.

Solarstation: bei geschlossenen Solarkreisläufen, die in unseren Breiten vorherrschen, wird die Wärmeflüssigkeit im Solarkreislauf durch eine Pumpe befördert. Die Steuerung erfolgt in der Regel durch eine Temperaturdifferenz-Regelung.

Pufferspeicher: Wasserspeicher unterschiedlicher Größe mit starker Wärmeisolierung, in dem die gewonnene Wärme gespeichert wird, die nicht sofort benötigt wird. Bei Trinkwasseranlagen wird der Wärmespeicher direkt mit Trinkwasser befüllt. Im unteren Teil des Speichers wird das Wasser mittels eines Wärmetauschers aus dem Solarkreislauf erwärmt. Im oberen Teil des Speichers ist die Nachheizung über den Heizkessel angeschlossen. In einem Einfamilienhaus weisen diese Speicher in der Regel 300-500 l Speicherkapazität auf. Anlagen zur Unterstützung der Raumheizung müssen ein wesentlich höheres Speichervolumen aufweisen (700-1000 l). Diese Speicher werden vom Wasser des Heizungskreislaufs durchflossen welches im unteren Bereich durch den Solarkreislauf und im oberen Bereich durch den Heizkessel erwärmt wird. In diesem Speicher befindet sich ein weiterer kleinerer Speicher, in dem das Brauchwasser erwärmt wird (Kombi-Speichersystem).



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